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 Mediation


Konflikte lösen erheblichen Stress aus, führen zu Frustrationen und Motivationsverlusten. Vor allem verdeckte bzw. verdeckt schwelende Konflikte und Spannungen können betriebliche Abläufe in sehr hohem Maße beeinträchtigen.

Konflikte können überall und zu jeder Zeit auftreten, ob zwischen einzelnen Personen, Teams, Gruppen oder Abteilungen von Unternehmen.

Mediation hilft Interessensgegensätze und Konflikte als Selbstverständlichkeit und ihre Bewältigung als Chance zu begreifen.

Mediation hat das Ziel, Konflikte konstruktiv und tragfähig zu lösen. Die Konfliktpartner können in der Folge also ohne Gesichtsverlust weiter miteinander umgehen bzw. zusammen arbeiten.

Dass dabei die Medianten (Konfliktparteien) die grundsätzliche Bereitschaft zur Kooperation aufbringen müssen, stellt die notwendige Grundlage eines erfolgreichen Mediationsprozesses dar. So werden zukunftsorientierte und auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen erarbeitet, die einen Gewinn für alle Beteiligenten darstellen.

Grundsätzlich können sämtliche Veränderungsprozesse, die tendenziell konfliktbehaftet sind, können durch den Einsatz der Mediation begleitet und somit erfolgreich durchgeführt werden.


Mögliche Konfliktfelder
- Arbeitskonflikte
- Arzt-/Patientenkonflikte
- Erbschaftskonflikte
- Familien-/Trennungs-/Scheidungskonflikte
- Mietkonflikte
- Nachbarschaftskonflikte
- Schulkonflikte
- Verbraucherkonflikte
- Wirtschaftskonflikte
- u.v.m.


Im Laufe der Jahre hat die Methode der Mediation eine Reihe von Varianten hervorgebracht.
m a X – X a m arbeitet in Anlehnung an das

9-Phasen-Konzept:
(von Kimberlee K. Kovach*)

1. Phase: Vorbereitung
• Prozess erläutern
• Zeitrahmen klären
• Einverständnis und Vertrag
• ggf. mit anwaltlicher Unterstützung

2. Phase: Einführung durch den Mediator
• Zweck, Inhalt und Verlauf
• erste Orientierung der Parteien

3. Phase: Darstellung der Parteien
• Konfliktlage erörtern
• Gefühle und Motive herausarbeiten

4. Phase: Sammlung von Informationen
• detailierte Informationen
• ggf. Fragebögen

5. Phase: Streifragen identifizieren
• Identifizierung von Streitpunkten
• Reihenfolge

6. Phase: Optionen entwickeln
• Kreativer Prozeß
• Entwicklung von Lösungsszenarien
• ggf. mit anwaltlicher Unterstützung

7. Phase: Verhandeln und Aushandeln
• Gemeinsamkeiten herausarbeiten
• Überwinden von letzten Differenzen
• ggf. mit anwaltlicher Unterstützung

8. Phase: Vereinbarung treffen
• detailierte Informationen
• ggf. mit anwaltlicher Unterstützung Vertragsschluss

9. Phase: Abschluss
• ggf. Termine für Folgeverhandlung



Mediation (altlatein.: mediare) - bedeutet vermitteln

M ut zum konstruktiven Streit
E ntscheidungen verantwortlich tragen
D as Leben ist viel zu kurz, um sinnlos zu diskutieren
I nnovative Lösungen finden
A lle Beteiligte zusammen an einem Tisch
T hema wird selbst bestimmt
I nteressenorientierte Gespräche
O hne Einmischung Dritter
N atürlicher Konsens statt faulem Kompromiss


HINWEIS IN EIGENER SACHE:

Mediation ist keine

* Rechtsberatung
* Steuerberatung
* Psychologische Beratung
* Schlichtung
* Intervention
* Therapie

Mediation ist ein modernes, außergerichtliches und nicht öffentliches "Verfahren zur Streitbeilegung". Es geht um "Vermittlung" zwischen den Streitenden. Mit Unterstützung eines neutralen Dritten, dem Mediator, sollen die Parteien zu einer einvernehmlichen, verbindlichen Regelung für die Zukunft zu gelangen, die den Bedürfnissen und Interessen aller entspricht.

Selbstverständlich ist Axel R. Langner Mitglied der "Centrale für Mediation"
(in der Anwalt-Suchservice Verlag Dr. Otto Schmidt GmbH).

Für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine eMail ...



* weitere Informationen zu Kimberlee K. Kovach finden Sie hier ...

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